Die mutige Rebellin

Die Welt stand auf, als Rosa Parks sitzen blieb.

Montgomery, Alabama, in den 1950ern: Seit Jahrzehnten kämpft Rosa Parks für die Bürgerrechte Schwarzer Menschen, doch immer wieder scheitert sie an dem brutalen rassistischen System der USA. Auch wenn Rosa nur noch wenig Hoffnung auf Veränderung hat, ist ihr Widerstand ungebrochen. Als sie am 1. Dezember 1955 in einen Bus steigt, ahnt sie nicht, dass sie damit die Welt verändern wird. Rosas Weigerung, ihren Platz für einen Weißen zu räumen, wird endlich die Bewegung auslösen, für die sie und ihre Verbündeten all die Jahre gekämpft haben. Es ist der Beginn einer Revolution. »Jeder Mensch sollte sein Leben als Vorbild für andere leben.« Rosa Parks

Die beiden Autoren Patricia Eckermann und James A. Sullivan haben zusammen das
Buch über die Ikone der US-Bürgerrechtsbewegung Rosa Parks (1913–2005) mit dem Titel „Die
mutige Rebellin“ geschrieben.

Rassismus und Frauenfeindlichkeit gewinnen wieder an Boden. Wie gehen wir mit diesen
Rückschlägen um? Wie wirken wir der Erschöpfung entgegen? Die Antworten finden wir bei Rosa Parks. Denn ihre Bedeutung besteht nicht in dem vermeintlich einfachen Akt des Widerstands, sondern in ihrem lebenslangen Einsatz dafür, allen Rückschlägen zum Trotz, mit Beharrlichkeit die Verhältnisse zu verändern. – Sie ist ein Vorbild bis heute.

Patricia Eckermann (geboren 1969 in Bielefeld) ist eine deutsche Show-, Serien- und Romanautorin. In vielen ihrer Texte verknüpft sie Diversität und Phantastik. Ihr Roman Elektro Krause wurde 2021 mit dem Publikumspreis „Kristallener Stephan“ ausgezeichnet. Patricia Eckermann wuchs in Bielefeld auf. 1996 zog sie nach Köln, um dort Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Pädagogik und Anglistik zu studieren. Eckermann lebt auch heute noch mit ihrem Ehemann in Köln und arbeitet als freie Autorin. Sie schreibt primär „Progressive Phantastik“, in der Geschichten, Welten und Figuren neu gedacht und anders geschrieben werden.

„Ich möchte auch einen Beitrag dazu leisten Menschen wie mich [Eckermann ist Schwarze Deutsche] sichtbarer zu machen. […] Dass möglichst viele andere Leute ihre Perspektiven dazu steuern, sodass die Literatur jünger wird, nicht mehr so weiß, nicht mehr so männlich. Dass sie queerer wird. Auch, dass mehr Menschen mit Behinderung ihre Sicht auf die Welt darstellen. Es beruhigt mich zu wissen, ich habe alles versucht, um mehr Gleichberechtigung reinzubringen.“ (Patricia Eckermann)

James A. Sullivan (geboren1974 in West Point, New York) ist ein deutsch-US-amerikanischer Fantasyautor. Nach einem abgebrochenen Informatikstudium und einem vollendeten sprach- und literaturwissenschaftlichen Studium in Köln schrieb Sullivan in Zusammenarbeit mit dem Fantasyautor Bernhard Hennen den Bestseller Die Elfen. In der Folge veröffentlichte er eine Reihe weiterer Fantasy-Werke, u. a. mit Nuramon eine Fortsetzung zu Die Elfen. Sein erster Science-Fiction-Roman Chrysaor erschien 2016 im Piper Verlag. Sein Roman Die Stadt der Symbionten wurde 2020 mehrfach auf der Phantastik Bestenliste platziert. Sullivan ist verheiratet und lebt mit seiner Ehefrau und zwei Töchtern in Kerpen im Rheinland.


Autorenlesung mit Willi Vögeli

24.10.2025

Vor fast 50 Zuhörern stellte der Kölner Autor Willi Vögeli im Pfarrheim seinen zweiten Kriminalroman „Kollateralschaden“ vor.

Der Krimi versetzt uns zurück in die 1980er Jahre, eine Zeit mit zwei deutschen Staaten, in der sich die Staatssicherheit der DDR und der Verfassungs-schutz der BRD gegenseitig beäugten und Handys noch nicht existierten. „Kollateralschaden“ ist wieder ein sehr gut recherchierter und ausgefeilter Kriminalroman mit überraschenden Wendungen und furiosem Finale. Eine gelungene Fortsetzung des Krimis „Der Kollaborateur“ um den Speyerer Ermittler Wilhelm Beck.

Und da die Handlung in der für seine guten Weine bekannten Pfalz spielt, wurde eine passende Weinauswahl mit den dazu fachlichlichen Erläuterungen angeboten.

Fotos: Stadtteilforum / Foto zum Vergrößern bitte anklicken

Plakat zur Veranstaltung

Homepage Willi Vögeli


Autorenlesung mit Willi Vögeli

11.06.2024

Der Kölner Autor Willi Vögeli stellte im Pfarrheim seinen historischen Kriminalroman „Der Kollaborateur“ vor.

Der Ludwigshafener Kriminalhauptkommissar Wilhelm Beck ermittelt im Achtziger-Jahre-Krimi. Im September 1982 wird die verstümmelte Leiche eines jungen Mannes am Rand eines Wanderweges am Pfälzer Felsenmeer gefunden. Gleichzeitig wurde ein weiterer Mann mit Genickschuss hingerichtet und in der leer geräumten Wohnung eines Hochhauses gefunden. Beiden Opfern sind rätselhafte Zeichen in die Haut geritzt. Das Ludwigshafener Team unter Leitung des Kriminalhauptkommissars Beck kommt nur schleppend voran. Beck gerät selbst verschuldet in die Fänge einer skrupellosen Rockerbande. Er kommt auch noch einer Kommandozelle der RAF in die Quere. Daraufhin trifft er eine verhängnisvolle Entscheidung. Zur gleichen Zeit stößt er auf eine Spur, die weit zurück in die Vergangenheit, in die Vogesen des Herbstes 1944 führt. Wehrmacht und Gestapo foltern und ermorden Hunderte von Widerstandskämpfern, darunter auch 2 Rheinmatrosen aus Speyer. Beck beginnt zu verstehen, warum der junge Mann am pfälzischen Felsenmeer sterben musste. …

Plakat zur Veranstaltung

Willi Vögeli